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Widerspruch Pflegegrad Vorlage

Jeder dritte Pflegegradantrag wird abgelehnt: Mit einem fristgerechten Widerspruch steigen Ihre Chancen, in einem zweiten Verfahren doch noch die Ihnen zustehenden Pflegeleistungen zu erhalten. Nutzen Sie jetzt unsere Vorlage für Ihren Pflegegrad Widerspruch!

Unser Team berät Sie gern kostenlos und unverbindlich zum Thema Widerspruch Pflegegrad Vorlage oder auch bei allen anderen Fragen der Pflege

Der Pflegegrad ist in Deutschland ein wichtiger Faktor für alle Menschen, die ihren Alltag nicht mehr selbstständig gestalten können. Erst und nur mit einem Pflegegrad können sie Pflegeleistungen beantragen, die ihnen helfen, den Einsatz von privaten oder professionellen Pflegekräften zu finanzieren.

Bevor die Pflegeversicherung derartige Leistungen auszahlt, muss jedoch zunächst ein Antrag auf Pflegebedürftigkeit bzw. einen Pflegegrad gestellt werden. In vielen Fällen aber erhalten pflegebedürftige Antragsteller nicht den Pflegegrad, der ihnen zusteht. Viele Anträge werden überdies vollständig abgelehnt.

In der Folge erhält ein Pflegebedürftiger keine oder nur geringe Pflegeleistungen, was weder seinem Gesundheitszustand noch den Personen, die ihn versorgen, gerecht wird. Das Urteil, das mit dem Pflegegradbescheid ergeht, ist jedoch nicht unumstößlich: Mit einem Widerspruch gegen den Pflegegradbescheid können Sie doch noch die Ihnen zustehenden Pflegeleistungen erhalten. Eine Vorlage für Ihren Widerspruch stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Erfolgreich Pflegegrad-Widerspruch stellen

Ein Widerspruch erhöht Ihre Chance auf den richtigen Pflegegrad

Wenn Sie den Pflegegradbescheid Ihrer Pflegeversicherung erhalten, sollten Sie keine Zeit verlieren. Wurde ein Pflegegrad gewährt, der sich mit Ihren Erwartungen deckt, können Sie nun die entsprechenden Leistungen beantragen, die Sie in Anspruch nehmen möchten. Noch wichtiger ist zeitnahes Handeln aber im Falle eines Ablehnungsbescheids oder einer zu niedrigen Einstufung – die Frist, die Sie für einen Widerspruch einhalten müssen, beträgt vier Wochen ab Zugang des Schreibens.

Viele Betroffene machen jedoch keinen Gebrauch von ihrem Recht, Widerspruch gegen den Pflegegradbescheid einzulegen. Dabei stehen gerade bei einem Erstantrag die Chancen gut, mit einem Widerspruch eine Wiederaufnahme des Einstufungsverfahrens und eine Bewilligung des richtigen Pflegegrads zu erwirken. Trotzdem herrscht die Meinung, dass auch ein Widerspruch nichts an der Entscheidung der Pflegeversicherung ändere – und darum die Mühe nicht wert sei. Ein weiterer Hinderungsgrund ist, dass nicht jeder weiß, wie man einen Widerspruch verfasst und wie das weitere Vorgehen aussehen muss.

Sowohl die formalen als auch die zeitlichen Voraussetzungen für einen Widerspruch gehen dem Pflegebedürftigen mit dem Pflegegradbescheid zu. In der Regel erfolgt am Ende des Schreibens ein Hinweis darauf, in welchem Zeitraum, an wen und unter welchen Voraussetzungen Widerspruch eingereicht werden darf.

Erfolgreich einen Pflegegrad beantragen

Mit einer Vorlage Widerspruch gegen den Pflegegradbescheid einlegen

Einen Widerspruch gegen den Bescheid der Pflegeversicherung einzulegen, ist gar nicht so schwer, wie viele Betroffene denken. Um es Ihnen so einfach wie möglich zu machen, halten wir eine Vorlage für Ihren Pflegegrad-Widerspruch zum Download bereit. Bevor Sie diese aber anpassen und abschicken, sollten Sie jedoch überprüfen, welche Voraussetzungen an den Widerspruch geknüpft sind, und ob Sie berechtigt sind, Widerspruch einzulegen. Klären sollten Sie,

  • wie lange Sie Zeit für die Einreichung des Widerspruchs haben bzw. wann die Widerspruchsfrist abläuft,
  • an welche Abteilung der Pflegeversicherung der Widerspruch gerichtet werden muss,
  • und ob Ihnen das Pflegegutachten mit dem Pflegegradbescheid zugesendet worden ist.

Haben Sie das Pflegegutachten noch nicht erhalten, müssen Sie es mit Ihrem Widerspruch anfordern. Diesem Dokument fällt eine wichtige Rolle zu: Es ist ausschlaggebend dafür, welchen Pflegegrad Ihnen die Pflegeversicherung bewilligt hat. Auch und gerade im Falle einer Ablehnung müssen Sie im Pflegegutachten nachlesen können, warum Ihr Antrag abgelehnt wurde.

Zu den Pflegeleistungen

Die Begründung für Ihren Widerspruch sollte daher auf dem Pflegegutachten basieren – wenn Sie hier Leerstellen oder Fehler finden, haben Sie gute Chancen, Ihren Pflegegrad doch noch zu erhalten.

Um das Widerspruchsverfahren in Gang zu bringen, zeigen Sie Ihren Widerspruch zunächst bei der Pflegeversicherung an. Für diesen Zweck genügt ein einfacher Brief. Unsere Vorlage für den Pflegegrad Widerspruch beinhaltet bereits sämtliche Punkte, die in dem Schreiben genannt werden müssen:

  • Name und Anschrift des Antragstellers
  • eine Betreffzeile, aus der der Widerspruch hervorgeht
  • Versicherten- und Vorgangsnummer (letztere entnehmen Sie dem Pflegegradbescheid)
  • der Hinweis, dass die Begründung nachgereicht wird
  • die Bitte um Zusendung des Pflegegutachtens

Sie müssen die Vorlage lediglich herunterladen und mit Ihren persönlichen Daten ergänzen. Die Informationen, dass Sie Widerspruch einreichen, eine schriftliche Begründung nachreichen und ggfs. das Pflegegutachten anfordern, sind zu diesem Zeitpunkt ausreichend.

Erfolgreich eine höhere Pflegestufe beantragen

So erstellen Sie eine Begründung für Ihren Widerspruch

Nachdem die Vorlage für Ihren Widerspruch gegen die Pflegegrad-Einstufung eingereicht wurde, haben Sie Zeit, sich mit der Begründung zu befassen. Eine allgemeine Vorlage für die Formulierung der Widerspruchsbegründung gibt es jedoch nicht. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie die Begründung erstellen und in Worte fassen, sollten Sie einen Experten zu Rate ziehen – mehr dazu erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Um eine sinnvolle Begründung zu formulieren, müssen Sie das Pflegegutachten, das der MDK erstellt hat, Punkt für Punkt durchgehen und auf Richtigkeit überprüfen. Lesen Sie das Gutachten am besten mehrfach, um sicherzugehen, dass Sie alles verstehen. Im Anschluss gleichen Sie das Pflegegutachten mit Ihren eigenen Notizen ab – hier kann es sich lohnen, bereits früher ein Pflegetagebuch geführt zu haben. Besitzen Sie keine Notizen über den tatsächlichen Pflegeaufwand, können Sie das Pflegetagebuch auch jetzt noch führen und die aktuelle Pflegesituation direkt mit der Einschätzung des Gutachters vergleichen.

Sämtliche Stellen, von denen Sie glauben, dass hier falsch bewertet wurde, sollten in Ihren Widerspruch einfließen. Am besten erstellen Sie eine übersichtliche Liste mit allen Punkten, denen Sie im Einzelnen widersprechen. Zu jedem Punkt müssen Sie dann eine schriftliche Begründung abgeben, warum dieser nicht der tatsächlichen Pflegesituation entspricht. Die vollständige Begründung muss anschließend der Pflegeversicherung zugänglich gemacht werden: Wird der Widerspruch gewährt, ist die Pflegeversicherung verpflichtet, Ihren Fall erneut auf die Bewilligung eines Pflegegrads zu prüfen.

Erfolgreich Pflegegrad-Widerspruch stellen

Professionelle Unterstützung beim begründeten Widerspruch

Beim Erstellen eines begründeten Widerspruchs einen Experten um Rat zu fragen, hat mehrere Vorteile: Zum einen können Sie mit der Beratung eines erfahrenen Pflegeexperten sicher sein, wirklich alles dafür getan zu haben, dass Sie oder Ihr pflegebedürftiger Angehöriger den benötigten Pflegegrad doch noch erhalten. Wird Ihr Widerspruch nämlich aufgrund einer nicht ausreichenden Begründung erneut abgelehnt, müssen Sie ganze sechs Monate warten, bevor Sie einen neuen Pflegegradantrag stellen dürfen.

Zum anderen fällt es den meisten Betroffenen leichter, eine Widerspruchsbegründung zu schreiben, wenn sie dabei nicht alleine sind. Die Gewissheit, das Pflegegutachten mit einem Berater durchsprechen zu können und in der Begründung keinen wichtigen Punkt zu vergessen, kann eine motivierende Wirkung auf Pflegebedürftige und ihre Angehörigen haben, dieses Thema zügig abzuschließen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie sich auf unsere Pflegeberater verlassen können: Bei Dr. Weigl und Partner verzeichnen wir im Bereich Widersprüche eine mehr als 90-prozentige Erfolgsquote. Und gerne helfen wir auch Ihnen dabei, Ihren Anspruch auf einen Pflegegrad bei Ihrer Pflegeversicherung durchzusetzen. Unterstützen können wir Sie dabei auf vielerlei Weise:

  • wir analysieren Ihre individuelle Pflegesituation
  • wir erstellen Musterbriefe
  • wir übernehmen die Korrespondenz mit der Pflegeversicherung
  • wir analysieren und bewerten das Pflegegutachten
  • wir erstellen ein professionelles Gegengutachten
  • wir bereiten Sie auf den neuen Gutachtertermin vor
  • wir begleiten Sie zu Terminen mit der Pflegeversicherung oder dem MDK
  • wir beraten Sie zu Ihren Fragen rund um den Widerspruch

Mit Vorlagen und der Unterstützung durch Dr. Weigl und Partner legen Sie erfolgreich Widerspruch gegen einen falschen Pflegegradbescheid ein!

2019-04-19T18:31:07+00:00
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